Nach unserem Aufbrauch in Missoula ging unsere Reise durch das nördliche Montana am Flatheadlake vorbei über die US/kanadische Grenze. Hier lief bis auf den üblichen Smalltalk (are you carrying any firearms or ammunition?) alles glatt.
Wir haben uns spontan dazu entschieden durch die Kootenays in den Okanagan Valley zu fahren. Die Strecke führte uns durch einsame, bewaldete Bergladschaften. Fernab von jeglichem Touristentum (keine CANADREAM-Wohmobile) hat Kanada sich mal wieder von einer völlig anderen Seite gezeigt. Highlight der Strecke war der Kootenay Lake, der sich über mehrere Arme verzweigt zwischen den Bergen räkelt. Entlang des Sees leben nicht wirklich viele Leute, hier und da mal ein Häuschen in wunderschönster Lage. Und so haben wir an diesem Abend wohl auch einen unserer schönsten Stellplätze unmittelbar am Wasser ergattert. Während ich es genial empfand war es Heike hier und da etwas zu unheimlich, weil wirklich nur Wildnis und einige leerstehende Wohnwagen um uns waren. Letztendlich waren wir und aber einig... ein Traumplatz!
Am Kootenaylake läuft aufgrund der vielen Arme des Sees einiges über Fährverkehr... und oh wunder, die 40 minütige Überfahrt war kostenlos.
Die restliche Fahrt in den Okanagan Valley verlief kurvenreich über den ein oder anderen Pass, sodass wir uns in unserer Fahrtzeit ordentlich verschätzt haben und so einige Stunden später als geplant am Okanaganlake bei bestem Wetter angekommen sind. Genächtigt haben wir auf einem Lakeside-Campingplatz nördlich von Winfield.
Bilder gibts hier.
Thursday, 19. June 2008
Durch Nordmontana und die Kootenays
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